Herzlich willkommen im Atelier Gestaltungsraum

Ich freue mich, Sie auf meiner Webseite begrüßen zu dürfen. Sehen Sie sich in Ruhe um. Wenn sie Ihnen gefällt, können Sie sich bei mir melden, ich beantworte gerne Ihre Fragen.

Die Verwendung kreativer Mittel in der Therapie ist so alt wie die Menschheit selbst. Die Kunsttherapie ist damit eine der natürlichsten Methoden, um Menschen zu behandeln. Mithilfe der anthroposophischen Kunsttherapie werden Barrieren und Unzulänglichkeiten der Sprache aufgehoben, Unaussprechbares wird sichtbar, es wird begreiflich. Unbewusste Inhalte, die in die kreative Arbeit ganz von alleine einfließen, geben Aufschluss über diese und weisen Wege zur Behandlung. Auch können wir Menschen uns mit den Mitteln der Kunst im schöpferischen Prozess immer wieder neu erleben und üben, selbst Gestalter unseres Lebens zu sein. Kunsttherapie ist eine von Natur aus ganzheitliche Methode. Diese künstlerischen Entdeckungen können sowohl in den Therapiestunden als auch in den Malkursen gemacht werden.

Anthroposophische Kunsttherapie

Kunsttherapie unterstützt und aktiviert über den künstlerischen Prozess die schöpferischen Potenziale des Menschen, um zu innerem Wachstum gelangen zu können. Intuitiv-künstlerische Dimensionen, die verschüttet waren, lassen sich neu entdecken. Die Welt der Farben und Formen korrespondiert mit der Welt unserer Empfindungen und Gefühle. Sie haben eine direkte Auswirkung auf unsere Psyche und regen die Selbstheilungskräfte an.

In einer Welt, die den ganzen Menschen fordert, gehen oft gerade diese Seiten, die wir als Kind instinktiv konnten, und die wir als Potenzial sicher glaubten, verloren. Sich im eigenen Tun neu zu erfahren, die in jedem Einzelnen angelegten Potenziale neu zu entwickeln, kann durch die künstlerische Tätigkeit gelingen. Kunsttherapeutische Begleitung setzt auf dieser sinnlichen, direkten Ebene an und kann die Bildersprache, die jeder in sich trägt, eröffnen. Auf diesem Weg zeigt sich die aktuell kräftemäßige Gestimmtheit im Individuum. Von diesem Ist-Zustand wird in der Maltherapie ausgegangen, um einen therapeutisch wirksamen Weg zu entwickeln.

Dem ganzheitlichen Menschenbild entsprechend gehe ich von vorhandenen Ressourcen im Menschen, die im Unbewussten verborgen liegen, aus.


Sie sind notwendig, denn sie können zum Heilungsprozess führen. Der Mensch steht zwischen polaren Grundkräften verschiedenster Art. Im Zuviel oder Zuwenig dieser Form-/Vitalkräfte, definiert sich die Krankheit des Patienten. Ganzheit ist im Gleichgewicht zu sehen, ein Ziel, dass im maltherapeutischen Prozess erreicht werden kann. Künstlerische Arbeit ist nonverbal geprägt, auch die therapeutische Beziehung basiert auf dem künstlerisch-kreativen Prozess. Dieser Prozess kann körperliche, vitale, seelische und geistige Wirkungen erzielen.

Spezifisch künstlerische Mittel werden therapeutisch eingesetzt. So können im geschützten Rahmen des kreativen Ausprobierens die eigenen verschütteten Qualitäten und Fähigkeiten reaktiviert werden und sich neue Sichtweisen und Fähigkeiten entwickeln.

Die therapeutische Begleitung findet wie ein gemeinsames Spiel statt, bei dem einstweilen innegehalten wird, um zusammen zu schauen, was sich an »Altem« und »Neuem« zeigt.


Es sind Muster oder Impulse, die erkannt und aufgegriffen werden, um sie zu verändern. Durch die Maltherapie werden diese Einsichten ermöglicht, um sie ins alltägliche Leben zu integrieren.

Schon Rudolf Steiner sagte, dass Kunst das ist, was Freude macht.


Dem möchte ich mich anschließen. Zu Malen bedeutet, sich entführen zu lassen in eine Welt, die selbst geformt und mit Farben gefüllt werden kann. Es ist eine spielerisch-kreative Möglichkeit sich und die eigenen Wege neu zu erfahren. Dieser Prozess kann den Zugang zu eigenen Ressourcen ermöglichen, die helfen, neue Kräfte zur Gesundung zu mobilisieren. Einen seelischen Bewegungsraum dafür zu schaffen, ist mein Wunsch. Meine kunsttherapeutische Unterstützung besteht in dem Angebot, ausgehend von Erstbildern, dialogisch einen individuellen kunsttherapeutischen Weg zu entwickeln, um sich selbst neu begegnen zu können und Kraftquellen zu erschließen.


Kunsttherapeutische Indikationen:


Sie können in die anthroposophische Kunsttherapie begleitend zu akuter oder chronischer Erkrankung, sowie in Krisen und Grenzsituationen kommen. Diese Möglichkeit kann auch poststationär, zur Nachsorge nach einem Klinikaufenthalt, wahrgenommen werden, oder sie sorgen selbst präventiv für sich. Kreativ sein, etwas mit eigenen Händen schaffen, ist wohltuend, es entspannt und ermöglicht den Blick auf neue Perspektiven.

Maltherapie

Farben und Formen bewegen den Menschen seelisch, aber es kann auch noch tiefer, ins Leibliche gehen. Dazu bietet die anthroposophische Maltherapie verschiedene Möglichkeiten, um der Seele gesundende Impulse zu geben. So bewegt beispielsweise jede Farbe die Seele anders, Rot erwärmt, Gelb bringt Licht und macht wach, Blau wirkt beruhigend, Grün ist ausgleichend, Orange stärkt den Menschen und ermutigt ihn und Violett gibt Festigkeit und Sanftheit, es vermittelt.


Im Malprozess können durch unterschiedliche Materialien folgende Wirkungen erfahren werden:


Wässrige Aquarellfarben

werden durch rhythmische Pinselstriche im Malgrund verankert, es entstehen langsam Form und ein transparenter Farbauftrag. Diesem Geschehen kann die Seele folgen und bleibt so im Fluss  zwischen Bewegung und Form. Durch die Nass-in-Nass-Technik besteht die Möglichkeit, sich von festen Bildvorstellungen zu lösen. Aquarellfarben können auch geschichtet werden, sodass das typische Leuchten im Bild entsteht. Dieser Vorgang berührt die Gefühlsebene und gibt Halt. Die flüssigen Aquarellfarben können durch Aquarellkreiden und Aquarellbuntstifte ergänzt werden.


Die Arbeit mit weicher Pastellkreide

regt zum Träumen an, durchwärmet und verbindet im langsamen Malprozess. Zu den Pastellkreiden lassen sich Buntstifte kombinieren, sodass es im Bild konkret wird.


Durch die Gestaltung von Linien

und dem perspektivisch-gegenständlichen Zeichnen werden Struktur- und Formkräfte geweckt, Chaotisches kann gebunden und beruhigt werden.


Maltherapie kann entlasten, sodass Kopf und Gedanken frei werden, man kann sich wieder konzentrieren und strukturieren. Am Farberleben können Gefühle geweckt werden und Ausdruck finden, sodass sich Handlungsfähigkeit gezielt und überlegt oder spontan einstellt. Der seelische Ausgleich durch das Malen kann bis ins Körperliche wirken. Die experimentelle, suchende, entdeckende und forschende Haltung des Malenden, die durch mich als Therapeutin unterstützt wird, steht im Vordergrund.


Eine weitere Möglichkeit kunsttherapeutisch zu arbeiten, ist das Formenzeichnen


Das Formenzeichnen nach Elke Frieling ist ein therapeutisches Mittel, ein Übungsweg. Erfahrbar werden dabei die Festigkeit der Form und die Dynamik der Bewegung, es wird eine Polarität zwischen Form und Bewegung erreicht, die sich auf die Auf- und Abbaukräfte in uns auswirken. Im Formenzeichnen begegnet sich Bewusstes und Unbewusstes, Geist und Leib. Über fließende Bewegungen wird das Denken als lebendige Vorstellung geführt (rhythmisches Fühlen). Die bewegliche Verbindung von Denken, Fühlen und Wollen wird so gefördert. Entstehende, harmonische Formen werden damit verstanden und gefühlt. Die entstehenden, vielfältigen Formen enthalten Gesetzmäßigkeiten, die auf diesem Weg vom ganzen Menschen, von Geist, Leib und Seele, erfahren werden können.


Therapeutisches Plastizieren fördert den eigenen Gestaltungswillen


Die aktive Auseinandersetzung mit Ton ist eine weitere, von mir angebotene, anthroposophisch-kunsttherapeutische Vorgehensweise, wenn es darum geht, wieder zu sich zu kommen. Das Plastizieren erzeugt ein intensives körperliches Erlebnis. Durch das Ergreifen, das Formen und Gestalten des Tons, kann der Patient zu sich selbst gelangen. Das sinnliche Tasterlebnis spricht eigene formbildende und somit ordnende Prozesse an. Unbewusste, verschüttete innere Gefühle, Kräfte und Gedanken werden in der Auseinandersetzung mit dem Material Ton offenbar und können in eine Gestaltung übersetzt werden. Neue zukunftsweisende Perspektiven lassen sich entdecken.


Über mich

Über mich

1963 geboren, Mutter von drei Kindern
2008 – 2011 Studium der Sozialen Arbeit an der Universität Siegen (B.A.)
2014 – 2016 Masterstudium der Kunsttherapie an der Alanus Hochschule (M.A.).
Im Rahmen der beiden Studiengänge absolvierte ich verschiedene Praktika
im Bereich der Sozialen Arbeit und im kunsttherapeutischen Bereich

So war ich kunsttherapeutisch in einer psychiatrischen Klinik mit erwachsenen Patienten, des Weiteren mit Kindern und Jugendlichen in der Jugendpsychiatrie tätig. Außerdem habe ich als Kunsttherapeutin ein siebenwöchiges Blockpraktikum in einer anthroposophischen Klinik absolviert.

Berufliche Erfahrung im klinischen Kontext konnte ich am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke in der Weiterbildungspraktikum zur klinisch-anthroposophischen Kunsttherapeutin sammeln. Dort lag mein kunsttherapeutischer Behandlungsschwerpunkt bei den Patienten aus der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie mit differenten Krankheitsbildern. Eine weitere Patientengruppe betraf die palliativ zu behandelnden Frauen der Fachabteilung Gynäkologie. All diese Patienten waren in der Gruppe anwesend, in der jedoch jeder individuell nach seinen Bedürfnissen betreut und therapiert wurde. Ich bin Mitglied im Berufsverband für anthroposophische Kunsttherapie e.V. (BVAKT).

Galerie

Märchenarbeit Märchenarbeit
Aquarelltechnik Aquarellmalen
Zeichnung Zeichnung
Acryltechnik Acryltechnik
Pflanzenstudie Pflanzenstudie
Pflanzenstudie Pflanzenstudie
Experimentelle Malerei Experimentelle Malerei
Experimentelle Malerei Experimentelle Malerei
Experimentelle Malerei Experimentelle Malerei
Acryltechnik Acryltechnik
Acryltechnik Acryltechnik
Portrait mit Buntstift Portrait mit Buntstift

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